BH Sew Along 3: Nähen

Das letzte Treffen habe ich geschwänzt, deswegen hier noch schnell mein Beitrag zu Materialien: Wie alle anderen Anfänger finde auch ich die vielfältigen Materialien und vor allem Gummis, die für einen BH notwendig sind verwirrend. Durch die Verwendung englischer Schnittmuster wird es nicht einfacher. Lange und intensive Besuche in diversen einschlägigen Online-Shops waren diesbezüglich sehr hilfreich. Das mit den Gummis habe ich jetzt glaube ich halbwegs kapiert. Verwirrend finde ich nach wie vor die Auswahl der richtigen Stoffe und wann wo wie viel Stretch gebraucht wird. Aber gut, das scheint eine Frage der Erfahrung und des Experimentierens zu sein.

2013 fand ich den Gedanken mir einen BH selber zu nähen schon mal toll und entdeckte den Online-Shop Elingeria, nur um festzustellen, dass er gerade dabei war zu schließen. Im Abverkauf erstand ich relativ wahllos einige Materialien, vor allem Stoffe, Spitzen und Gummis im Überraschungspaket.

Material alles

gummis2 Gummis1Ich hatte gehofft, den Sew-Along komplett aus diesem Fundus bestreiten zu können, musste aber schnell feststellen, dass das nicht funktionieren würde. Also tätigte ich eine minimalistische Bestellung bei Sewy. Ringe und Schieber sowie die benötigten Gummis in zwei Farben, damit eine davon auch wirklich passen würde.

Gummis neu

Hier mein komplettes Materialpaket aus dem mein Florence entstehen soll:

Material Florence
Gummis sind hier noch in beiden Farben enthalten, aber ich habe mich für die dunklen entschieden.

Und jetzt kommt leider die schlechte Nachricht: Ich hatte alles zugeschnitten und wollte enthusiastisch anfangen zu nähen, wurde aber von meiner Nähmaschine boykottiert. Sie ließ viele Stiche aus und alles Sauber-Machen und Nadel-Wechseln und Neu-Einfädeln half nichts. Sie ließ weiter sehr stur und sehr unschön sehr viele Stiche aus. Deswegen ist sie jetzt beim Service und ich kann meinen BH nicht bis zum Finale fertig nähen. Die Cups hatte ich noch zusammen genäht, aber vergessen im Hellen zu fotografieren. Was die Passform betrifft machten sie erst mal einen viel versprechenden Eindruck. Fertig genäht wird also auf jeden Fall, aber erst, wenn die Nähmaschine dazu wieder bereit ist.

Alle anderen, die mit kooperativen Nähmaschinen erfolgreicher waren, sind hier zu finden.

BH Sew-Along 1: Inspiration und Planung

In der zweiten Urlaubswoche machte sich der Nähentzug langsam bemerkbar und ich begann Pläne zu schmieden, was ich nach meiner Rückkehr alles nähen wollte. Neben dem bald benötigtem Einschulungskleid und einem Hemd für die Lebenshilfe sollte das auch der Seamwork-BH Florence sein. Nachdem ich vor dem Urlaub ein, im Urlaub benötigtes Hochzeitsgastkleid mit dreilagigem Rockteil genäht habe, erschien mir so ein BH mit seinen kleinen Schnittteilen und kurzen Nähten sehr verlockend. Daher war ich hocherfreut als ich nach meiner Rückkehr die Ankündigung des BH-Sew-Alongs bei Julia entdeckte. Allerdings habe ich noch nie einen BH genäht und weiß also nicht wirklich worauf ich mich da einlasse.

Vor meinen Schwangerschaften habe ich so gut wie nie BHs getragen. Meine Brüste waren klein und ich empfand das Tragen eines BHs als unangenehm und einengend. Zwei gestillte Kinder später und um etliche Kilos schwerer hat sich das geändert. Ich fühle mich mit BH sicherer, aber nicht unbedingt immer wohler. Oft genug würde ich ihn immer noch am liebsten ganz weglassen, traue mich das aber nur noch ganz selten. (Es kommt allerdings vor, dass ich ihn einfach vergesse. So geschehen im letzten Jahr ausgerechnet bei einer Hochzeit…) Deswegen mag ich auch nur BHs, die ich kaum spüre und das sind vor allem ganz einfache Modelle. Bügel finde ich ganz schrecklich. Nähte finde ich oft unangenehm, besonders wenn sie quer über die Brust verlaufen. Gepolstere Cups habe ich noch nie ernsthaft probiert, stelle ich mir aber unangenehm vor. Auch was das Material betrifft, bin ich eher wählerisch.

Lange Zeit trug ich deshalb vor allem ganz einfache Baumwoll-BHs. Seit ich festgestellt habe, dass  sich die modernen Polyester-Stoffe gar nicht so unangenehm tragen, wie ich vermutet hatte, trage ich vor allem Bustiers und Sport-BHs aus solchem Material. Es stützt ausreichend, leiert kaum aus und kommt ohne Nähte aus und ist (im Gegensatz zu den Baumwoll-BHs) in vielen bunten Farben zu haben.

BHsWas verspreche ich mir also davon, einen BH selber zu nähen? Ließe sich ein Schnittmuster finden, das meine Ansprüche erfüllt und für mich angenehm zu tragen ist, hätte ich die Möglichkeit BHs zu nähen, die funktional UND schön sind. Letzteres vermisse ich ein bisschen bei meinen aktuellen Modellen. Allerdings bin ich skeptisch, ob es dieses perfekte Schnittmuster für mich gibt.

In meinem Besitz befinden sich zwei BH-Schnittmuster:

SchnittmusterJalie 3131 und – oben bereits erwähnt – Florence von seamwork. Der letztere ist eigentlich eher ein Bustier, würde ich denken, denn er ist im Rücken geschlossen und muss über den Kopf gezogen werden. Allerdings stelle ich es mir einfach vor, das Schnittmuster so abzuändern, dass sich der BH im Rücken öffnen lässt.

Florence
Florence
Jalie 3131
Jalie 3131

Bei Florence verläuft eine Naht über die Brust, allerdings verschwindet die Nahtzugabe zwischen zwei Stofflagen, da das Seitenteil gedoppelt ist. Das ist schon mal gut. Jalie 3131 kommt ohne Naht über der Brust aus, die Cups werden aber unterhalb der Brust eingekräuselt. Der BH wird komplett gedoppelt, aber kann das Gekräusel unter der Brust angenehm sein? Ich habe da so meine Zweifel.

Wie schon gesagt bin ich Anfängerin auf diesem Gebiet und weiß auch theoretisch nichts über das Nähen von BHs. Mit Interesse habe einige Blogbeiträge zu dem Thema gelesen, vor allem von unserer Gastgeberin Julia (hier beim aktuellen ersten Sew-Along-Treffen und hier) und von Mema (z.B hier, hier, hier und hier, auch im Podcast von Muriel erzählte sie übers BH-Nähen). Beide empfehlen ja auch den Craftsy-Kurs von Beverly Johnson, den ich mir jetzt doch auch zugelegt habe, weil er am Wochenende so günstig zu haben war. Ansonsten habe ich leider nicht die Zeit und Muse mich intensiver in das Thema einzulesen. Aber erfahrungsgemäß  wird ja im Laufe eines Sew-Alongs viel an Know-How, Tipps und Tricks zusammengetragen.

Hier findet schon seit dem 5.8. das erste Treffen statt und ihr könnt die anderen Teilnehmerinnen kennen lernen. Ich geselle mich wieder mal in letzte Minute dazu, denn bereits morgen findet das zweite Treffen statt. Ich kann bereits jetzt mit Sicherheit sagen, dass ich wieder zu spät kommen werde. Vielen Dank, liebe Julia, für die Organisation, die Gastfreundschaft und die lange Verlinkungsmöglichkeit.

MMM #5 im Nastjusha-Hemdblusenkleid

Nach langem Schweigen in diesem Blog nutze ich heute die Möglichkeit, dass die Verlinkung beim Me Made Mittwoch in dieser Woche auch noch am Donnerstag möglich ist. Danke dafür liebes MMM-Team!

Bereits zu Weihnachten 2013 wollte ich mir ein Hemdblusenkleid a la Nastjusha nähen. Erst jetzt habe ich es tatsächlich geschafft. Und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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Ich trage das Kleid über einer schlecht sitzenden Kaufhose. Weil es hier gestern noch recht frisch und windig war trage ich darüber meinen ersten Nina-Cardigan, von dem auf dem Foto leider nicht viel zu erkennen ist.

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Eigentlich sollte dieser Post viel länger und informativer werden. Aber na ja, die Zeit, das Leben, das lange Wochenende mit Besuch, Besuch, Besuch. Immerhin nach langer Zeit überhaupt mal wieder gebloggt. Ich hoffe ab jetzt wird es wieder besser.

Beim gestrigen MMM war das Motto übrigens „Wickelkleid“. Da auch ich, wie viele andere vom perfekten selbstgenähten Wickelkleid träume (zwei weniger perfekte Examplare habe ich bereits genäht), konnte ich dort bereits einiges an Information und Inspiration entdecken. Sehr zu empfehlen!

Live Bloggen vom völlig bescheuerten Ich-nähe-das-Faschingskostüm-in-der-Nacht-vor-dem-Fest

Kind B feiert morgen Fasching mit der Schule und will als Postbote gehen.

21:10: Ich habe alles zugeschnitten für ein Shirt und eine Weste. Wollte ein Foto posten, aber die Technik streikt. Ich fange jetzt an zu nähen.

22:00: Overlock macht keine Zicken, sehr erfreulich. Reflektorpaspel mit Maschine geheftet, dann leider gleich bei der ersten Naht rechts auf links statt rechts auf rechts zusammen genäht und viel Zeit mit Trennen verplempert.

23:00: Zwei Posthorn-Applikationen (heute Nachmittag vom Briefkasten abgepaust) aus altem, schwarzen T-Shirt zugeschnitten und jeweils auf Shirt- und Westen-Rücken aufgebügelt.

23:55 Die Applikationen mit einfachem Geradstich festgenäht. Rücken- und Vorderteile der Weste mit der Overlock zusammen getackert. Den Kragen, der aus unerfindlichen Gründen zu kurz ist gedehnt festgesteckt.

00:55: Shirt zusammen getackert, Halsbündchen des Applikations-T-shirts recycelt (als Halsbündchen). Beschlossen, dass Ärmel und Saum vorläufig ungesäumt bleiben. Sämtliche Overlockfäden verknotet und abgeschnitten. Werde auch die Armlöcher der Weste nicht mehr mit Falzgummi versäubern, wie eigentlich geplant. Versuche jetzt aber noch den Reißverschluss einzunähen.

01:28: Reißverschluss eingenäht, letzte Fäden verknotet und abgeschnitten. Nicht perfekt, aber ich bin zufrieden. Keine Katastrophen währende des Nähens. das ist schon ungewöhnlich. Bilder werden nachgereicht.

Gute Nacht

Herbstjacken Sew Along 6 – schöne Jacke mit katastrophalem Saum

Etwas außer Atem und in allerletzter Minute möchte ich mich ins Finale des Herbstjacken Sew Alongs einreihen, obwohl ich leider kein ganz endgültiges Ergebnis habe. Zwar habe ich die Jacke heute fertig genäht, aber der Saum ist so katastrophal geworden, dass ich ihn noch mal neu machen werde. Das wir aber vermutlich erst nach Weihnachten passieren. Auch zum Finale der Herzen am 4. 1. werde ich es vermutlich nicht schaffen. Außer vielleicht das Christkind bringt mir einen Rockabrunder, von dem ich mir Hilfe bei der Saumproblemtik erhoffe. Hier erst mal die Bilder:Herbstjacke1

Herbstjacke2

Herbstjacke3

Abgesehen vom Saum bin ich aber mit der Jacke zufrieden. Vor allem den „Kapuzenkragen“, der sich wie ein Schal um den Hals schmiegt finde ich toll. Natürlich sehe ich, dass noch nicht alles perfekt ist. Mit dem Fleece als Futter habe ich vermutlich auch nicht die einfachste Variante gewählte. Aber es ist meine erste Jacke und dafür finde ich das Ergebnis in Ordnung. Ich habe viel gelernt und wieder mal gesehen, was es noch alles zu lernen gibt. Manchmal finde ich das ganz schön deprimierend und habe das Gefühl, ich komme mit dem Nähen viel zu langsam weiter. Das bedeutet wohl, dass ich als nächstes wieder ein einfacheres Projekt nähen sollte, bei dem ich dann hoffentlich merke, dass ich doch schon ein bisschen Routine habe.

Die anderen Finalistinnen in ihren tollen selbstgenähten Jacken und Mänteln findet Ihr hier und hier. Ein ganz herzliches Dankeschön geht natürlich an Karin und Chrissy für das Organisieren des Sew Alongs.

 

Herbst Jacken Sew Along 5

P_20141127_125433Definitiv war es nicht verkehrt, mich am Ende des letzten Beitrags an mein eigenes Motto (Einfach anfangen!) zu erinnern. Innerhalb weniger Tage bin ich für meine Begriffe relativ weit gekommen. Ich dachte bereits mit den Reißverschlüssen hätte ich das Schlimmste gemeistert, hatte die Rechnung aber ohne die Ärmel gemacht. Das Einsetzen der Ärmel gelingt mir nicht zu meiner Zufriedenheit, sprich ohne Falten oben in der Armkugel.
Außerdem blicke ich bei den Markierungen nicht durch, was auch daran liegen könnte, dass wir Ärmel und Armausschnitt ja geändert haben. Auf jeden Fall bin ich mir nicht sicher, wie der Ärmel jetzt richtig eingesetzt gehört. Jetzt hoffe ich noch rechtzeitig vor dem endgültigen Finale an professionelle Hilfe zu kommen. Auf dem – wie immer nicht besonders guten – Foto sieht man einen Ärmel, der in der oberen Rundung geheftet ist und unten nur festgesteckt.

Viele fertige und fast fertige Jacken und Mäntel gibt es bereits seit letztem Sonntag hier bei Chrissy zu bewundern.

Herbst Jacken Sew Along 3 und 4

Als letzten Sonntag die ersten Posts zum 4. Treffen des HJSAs bei Karin in meinem Reader auftauchten wurde mir schwummrig als ich feststellte, dass das Treffen mit „Endspurt“ überschrieben war. Ich hatte bereits das dritte Treffen geschwänzt weil ich kaum Fortschritt vorzuweisen hatte, schon gar keinen, den ich fotografisch dokumentiert hätte. (Für die Dokumentation: Ich habe mit Hilfe meiner Nählehrerin den Schnitt ein bisschen angepasst, vor allem die Ärmel weiter gemacht, damit trotz Fleecefutter auch eine Strickjacke oder ein Pulli unter der Jacke passen).

Heute zur Deadline des vierten Treffens bin ich kaum weiter. Ich habe alle Teile zugeschnitten und der benötigte Reissverschluss ist seit Donnerstag im Haus. Bei der Kategorisierung, die Karin im Post zum vierten Treffen vornimmt, falle ich also ganz eindeutig in die dritte Gruppe: Bei mir ist richtig was schief gelaufen und zwar das, was bei mir was mir fast immer schief läuft: Ich war zu langsam. Ein bisschen ist mir danach, hier jetzt lange und ausgiebig zu jammern (noch nie eine Jacke genäht, englischen Anleitung, Asymmetrie durch schrägen Reißverschluss und überhaupt: Der Weihnachtskleid Sew Along beginnt heute auch noch, wollte ich doch auch dran teilnehmen…) Schlauer ist es wohl, jetzt ganz schnell ein Foto von dem ganzen Elend zu machen, hochzuladen, diesen Artikel zu veröffentlichen und dann: Einfach anzufangen! Und das mach ich jetzt.

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Das ganze Elend..

MMM #4 – Moira

Montag Abend habe ich sie fertig genäht und seitdem nur noch zum Schlafen ausgezogen: Meine erste Moira. Schon lange hatte ich den Schnitt auf meiner Liste. Den Stoff für die Hose – ein Woll-Poly-Gemisch – hatte ich schon im letzten Dezember auf dem Maybachufer erworben (und will jetzt aus den Resten meine Herbst-Jacke nähen). Jetzt endlich habe ich die Hose genäht und bin begeistert. Sie passt, sie sieht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe, sie ist bequem und – sehr wichtig – hat Taschen. Ich würde sagen: Kaufhosen Ade! Einziger Wermutstropfen: der Stoff kratzt und ich kann die Hose nur mit Leggings darunter anziehen. Jetzt überlege ich, ob ich eine separate Hose aus Futterstoff nähe.

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Zur Hose trage ich ein geerbtes Kauf-Shirt. Hier noch mal ein Foto von der Tasche – mittels Verrenkung an mir selbst aufgenommen.

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Noch viel mehr selbst gemachte Herbstkleidung gibt es wie immer auf dem MMM-Blog. Ein Lob auf ihn und seine wundervollen Gastgeberinnen!

Herbst Jacken Sew Along 1 und 2

Vor etwas über einem Jahr habe ich diesen Blog in einer metaphorischen Sturzgeburt zur Welt gebracht, weil ich unbedingt an Cathrines Kostüm-Sew-Along teilnehmen wollte. Mit dem ich mich dann prompt völlig übernommen habe. (Hier im Finalbeitrag, kann man nachlesen, wie weit bzw. nicht weit ich gekommen bin. Ob Ihr es glaubt oder nicht, dieses Projekt ist noch immer in Arbeit und aktuell, völlig unpassend zur Jahreszeit, kurz vor der Fertigstellung.) Warum erzähle ich das alles an dieser Stelle? Weil ich befürchte, den gleichen Fehler jetzt wieder zu machen. Ich will unbedingt am Herbst Jacken Sew-Along teilnehmen und ahne, dass ich mich damit wieder mal ganz schön überfordern werde. Trotzdem wage ich es heute in allerletzter Minute mich den versammelten Herbstjackennäherinnen anzuschließen.  Karin und Chrissy organisieren den Sew-Along ganz toll und ich möchte mich bei Ihnen bedanken. Besonders hilfreich fand ich die Verlinkung zu den Beiträgen des Wintermantel-Sew-Alongs 2012. Vor allem die Wissenssammlung Stoffe, Einlagen, Futter von Lucy hat mir viele wertvolle Informationen geliefert. Auch an sie einen herzlichen Dank.

Da ich beim ersten Treffen nicht teilgenommen habe, hier erst mal meine Schnittvorstellung. Es ist die Nummer 19 aus der Ottobre 5/2012 und ich habe schon gesehen, dass ich damit nicht alleine bin, was  mich besonders freut. Ich habe einmal in einem Blog einen ganz tolle Version dieses Schnittes aus Wollwalk gesehen, die ich aber, trotz intensiver Recherche, leider nicht mehr wiederfinden kann. Ich mag den schrägen Reißverschluss und die ausladende Kapuze.


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Und hier ist meine Stoffwahl:

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Ein Woll-Poly-Gemisch vom Maybachufer als Außenstoff und dünnes Fleece aus dem schwedischen Second-Hand-Laden als Futter. Da ich mir zur Zeit ein absolutes Stoffkauf-Verbot auferlegt habe musste ich mit Sachen aus dem Lager vorlieb nehmen. Aus dem Außenstoff habe ich mir gerade eine Hose genäht und es ist noch relativ viel davon über. Hier noch mal eine Nahaufnahmen, in echt ist der Stoff noch eine Spur dunkler:

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Das vorläufig Schlimmste habe ich schon hinter mir, nämlich den Schnitt abzupausen. Ottobre-Schnittmusterbögen sind ja nicht unbedingt ein Vergnügen. Ein erstes Auflegen der Schnittmusterteile ergab, was ich schon befürchtet hatte, nämlich dass der Außenstoff ganz schön knapp ist. Zur Not kann ich aber die Belegteile auch aus dem Fleecestoff zuschneiden, weswegen ich ganz optimistisch bin.

Das nächste Treffen findet ja schon in einer Woche am 26.10. statt und ich bin gespannt was ich und alle anderen bis dahin geschafft haben.

Mein Leben um 15:00, 01.08 bis 24.08.

2014-08-01 15.00.48
01.08.: Auf dem Weg zum Kindergarten.

02.08.: fehlt

2014-08-03 15.09.41
03.08.: zu Hause auf der Terrasse
2014-08-04 15.02.03
04.08.: Bereit für die Heimfahrt vom Kindergarten.

05.08.: fehlt

2014-08-06 15.01.36
06.08.: zu Hause in der Küche.
2014-08-07 15.00.33
07.08.: zu Hause beim Arbeiten Shoppen.
2014-08-08 15.00.27
08.08: auf der Autobahn Richtung Süden.
2014-08-09 15.10.29
09.08.: in der Pfalz, vor einem Fest, beim Wolle entwirren, mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mutter der Gastgeberin.
2014-08-10 15.06.19
10.08.: in der Pfalz, nach dem Fest.
2014-08-11 15.56.53
11.08.: in der Pfalz beim Wandern.
2014-08-12 15.00.36
12.08.: noch mal in der Pfalz beim Wandern, genau um 15:00 waren wir am Eckkopfturm.

13.08.: Wir sind bei Freunden zu Besuch und wollen gerade Kaffee trinken, da läutet mein Wecker um mich daran zu erinnern, dass es 15:00 und ich ein Foto machen muss. Panisch stelle ich fest, dass der Akku meines Handys fast leer ist. Panisch deswegen, weil ich die PIN, die ich brauche, wenn ich das Handy neu einschalte nicht auswendig weiß. Schon im letzten Urlaub musste ich die Nachbarin übers Telefon an den Platz zu Hause lotsen, wo sich die Karte mit der PIN-Nr. befindet. Muss ich nicht noch mal haben. Ich hänge das Handy an die nächste Steckdose. Die Gastgeberin schlägt vor, meine Tasche daneben zu stellen, damit ich nachher das Handy nicht vergesse. Später vergesse ich beinahe die Tasche und das Handy. Foto habe ich natürlich keines gemacht.

2014-08-14 15.03.33
14.08.: spätes Mittagessen mit Wolkenbruch in der Wilhelma, dem Stuttgarter Zoo.
2014-08-15 16.12.08
15.08.: um 15:00 befand ich mich auf dem Werksgelände von Mercedes in Sindelfingen, wo es verboten ist zu fotografieren. Dieses Foto ist nach der Werksbesichtigung im Besucherzentrum entstanden.
2014-08-16 15.01.03
16.08.: Falafel und Ayran in Tübingen…mhm, lecker!
2014-08-17 15.00.52
17.08: Aufstieg zur Weiler Burg.
2014-08-18 15.06.42
18.08: Villa Rustica in Hechingen-Stein.
2014-08-19 15.01.12
19.08: Mitten in Rottenburg.
2014-08-20 15.00.58
20.08: Wandern bei Bad Niedernau.
2014-08-21 15.03.22
21.08.: an einer Tankstelle irgendwo in Brandenburg.

22.08.: fehlt

347
23.08.: Kunsthandwerkermarkt.
2014-08-24 15.01.04
24.08.: zu Hause, bei der Arbeit.