Archiv für den Monat März 2014

MMM #3 – mein persönliches WKSA-Finale

Heute ist es mir tatsächlich gelungen, in unserem Keller das Stativ zu finden und dasselbe – nachdem ich eine Weile an diversen Rädchen und Hebeln gedreht hatte -auch mitsamt Kamera aufzubauen. Die Fotos, die daraufhin auf der Dachterrasse entstanden, sind allerdings eher bescheiden, nur bei einem einzigen konnte ich mich dazu durchringen, es überhaupt zu veröffentlichen.
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Ja, das ist mein Weihnachtskleid, besser gesagt mein Weihnachtsprobekleid, denn im Laufe des Sew-Alongs war schnell klar, dass ich nicht mehr als das Probekleid schaffen würde (mehr dazu gibt es hier und hier). Na ja und was soll ich sagen? Ein Probekleid ist ein Probekleid ist ein Probekleid. Oben ist es auf jeden Fall zu weit, auf den Fotos sieht man das leider noch deutlicher als im Spiegel. Da lässt sich noch einiges verbessern. Trägt sich aber trotzdem angenehm und ist auch gut genug für eine Tag im Homeoffice. Mehr will ich dazu heute gar nicht sagen, ist ja ohnehin schon spät genug. (Im Hintergrund sieht man übrigens den Mandelbaum der Nachbarn, der gerade zu blühen anfängt. Ach, wie schön der Frühling ist!)

Mehr selbst gemachte Frühlingskleidung gibt es heute, wie jeden Mittwoch, auf dem MMM-Blog.

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Wochenrückblick KW 6 bis 9

Schon wieder vier Wochen und mehr vergangen. Von wegen, den Blog beleben…

Handarbeiten: Das wichtigste zuerst: In das Chaos meines Nähzimmers hat anlässlich meines Geburtstages eine Overlock Einzug gehalten, worüber ich sehr glücklich bin. (Die halbvertrockneten Pflanzen im Hintergrund bitte nicht beachten.)

Overlock

Genäht habe ich wieder mal ein Faschingskostüm, diesmal war ein Matrose gefragt. Das war immerhin ein bisschen anspruchsvoller als das Gespenst von hier. Und auch dieses mal habe ich gemerkt, wie glücklich es mich macht einfach drauf los zu schneidern, ohne lästiges Abpausen und Zuschneiden. Glücklich machte mich auch, dass der Fundus alles hergab, was ich für das Kostüm brauchte. Ich war zuvor sogar im Stoffladen gewesen und hatte nach geeignetem Schnittmuster und Stoff Ausschau gehalten, aber nichts gefunden. Das war auch besser so, denn zu Hause fand ich alles was ich brauchte: Die Reste eines Kissenbezugs, Schrägband aus Schweden und eine alte Tischdecke. Das ist Kreativität, wie ich sie liebe: Aus dem was da ist, etwas machen (macht mir auch beim Kochen großen Spaß). Es gibt leider noch kein Foto vom Kostüm, reiche ich eventuell noch nach.  Außerdem hatte ich eine weitere Minikrea-Ballonhose in Arbeit, bei der ich allerdings den Bund falsch herum angenäht habe, weswegen ich sie an dieser Stelle noch nicht als fertig verbuchen kann.

Um die Overlock einzuweihen habe ich endlich das Day-to-Night Drape Top von Maria Denmark genäht, das ich schon ganz lange auf meiner Projektliste stehen habe.day to night2 day to night

Den Wasserfallkragen finde ich wunderschön und gelungen. Was ich von den Falten über Brust und Bauch halten soll, weiß ich noch nicht genau. Erst nachdem sie mir an meinem eigenem Top unangenehm aufgefallen waren, stellte ich fest, dass sie auf den Beispielbildern der Designerin auch vorhanden sind, wo sie mich bis dato nicht gestört hatten. Jetzt bin ich verwirrt: Soll das so oder soll das nicht so? Gefällt mir das oder gefällt mir das nicht? Ich werde versuchen es herauszufinden, indem ich das Shirt fleißig trage…Genäht habe ich es sicher nicht zum letzten Mal und die nächste Version wird eine mit Ärmeln.

Das Geburtstagsgeld habe ich außer in die Overlock natürlich in Stoffe und Schnitte investiert. Und mir danach zum xten mal geschworen, jetzt wirklich nichts neues mehr anzuschaffen bevor nicht ein guter Teil des Vorrats verarbeitet wurde…Außerdem weiß ich jetzt warum die Nähnerds so schlecht über das Nähen für Andere (NfA) sprechen. Ich bin in die Falle getappt und muss da wieder raus.

Stricken: Die Stulpen sind fertig (aber noch nicht vernäht), die Socken noch in Arbeit

Außerdem: Die Gartensaison hat begonnen, aber ich würde lieber nähen…